Die Stadt Zürich ist als Wirtschaftsstandort und als Wohnstadt auf sichere, kostengünstige Energiezufuhr angewiesen. Erstrebenswert ist eine realistische, marktorientierte Energiepolitik.

Energie ist ein Produktionsfaktor für die Wirtschaft und ein wichtiges Konsumgut für den Privatverbrauch. Die Herstellung von Energie soll sicher, günstig, wirtschaftlich und umweltschonend erfolgen. Im Verbrauch soll Kostenwahrheit gelten. Die SVP lehnt die KEV (Kostendeckende Einspeise-Vergütung) ab und verlangt Kostenwahrheit und Marktpreise in der Energieproduktion und im Energiekonsum. Quersubventionierungen und verdeckte Subventionen sind zu unterlassen. 

Zu unterstützen sind saubere und ökologische Energien. Ökonomie ist die beste Ökologie: Kostenwahrheit führt zu mehr Effizienz, Nachhaltigkeit im Verbrauch und im Konsum. Der Energieverbrauch soll wirtschaftlich, effizient und effektiv sein. Zu verhindern sind ideologische Lenkungen des Verbraucherverhaltens im Energiebereich durch Steuern und Abgaben. 

Energieträger: Betreffend Energieträger sind Wahlfreiheit und Kostenwahrheit erstrebenswert. Der mündige Bürger entscheidet selbst, welche Energie in welchem Fall zum Einsatz kommen soll. 

Die Stadt Zürich soll dort erneuerbare Energien produzieren, wo sinnvoll und wirtschaftlich vorhandene Rohstoffe genutzt werden können, insbesondere Klärschlamm und Sammelgut aus der Grünabfuhr für Herstellung von Biogas oder Holz-Abfälle für Pellet- oder Holzschnitzelheizungen. Ebenso ist der wirtschaftliche Einsatz von Fernwärme zu prüfen, insbesondere bei bestehenden Kehrichtverbrennungsanlagen. Für private Investitionen in Photovoltaik und Warmwasseraufbereitung auf Dächern sollen die Vorschriften stark gelockert werden, auch betreffend Heimatschutz.