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Publikation im Zürcher Bote vom 29.08.2014

Das vermeintlich Positive vom Vorstoss „Ersatzlose Aufhebung der Parkplätze auf dem Prediger- und Zähringerplatz“ von den Grünen ist: Die Stadt Zürich hat eine Anzahl von 67081 öffentlichen Parkplätzen. Bei Ergründung der Fakten wird es dann jedoch düster für den motorisierten Individualverkehr – wirklich düster! 

Mit einem Postulat fordern die Grünen, weitere Parkplätze im Niederdorf, namentlich am Prediger- und Zähringerplatz ersatzlos aufzuheben. Sie begründen dies damit, dass die beiden Plätze der Zürcher Bevölkerung und den Besuchern der schönen Stadt Zürich zurückgegeben werden sollen. Weiter argumentieren die Grünen dass die Stadt im Jahre 2013 plante, das „naheliegende“ Urania-Parkhaus zu erweitern, dies jedoch aus Kosten- und Spargründen (noch) nicht realisieren konnte.

Diese Forderungen sind grotesk, zumal in der Begründung Sparmassnahmen für die Nichtrealisierung der Urania-Erweiterung genannt werden. Der geforderte Parkplatz-Rückbau wird auch Gelder verschlingen – viele Steuergelder! Um von solchen Umbaumassnahmen eine Kostenvorstellung zu haben, sei ein aktuelles Beispiel genannt. Ab 2015 wird der Münsterhof Parkplatzfrei umgebaut, für dieses Projekt sind vom Tiefbauamt satte 9`500`000 sFr. im Budget. 

Fakten und Zahlen 

67081 Parkplätze!? Dies ist lediglich rund 1.6 Parkplatz pro 10 Einwohner der Stadt Zürich. Oder anders ausgedrückt ist dies nur 2.3 Parkplatz auf 10 immatrikulierte Motorfahrzeuge in der Stadt Zürich. 

Nicht eingerechnet in dieser Zahl sind die zahlreichen und täglichen Besucher/-innen aus den Agglomerationen. Auch sie benötigen Parkmöglichkeiten um Einkäufe und Konzessionen zu erledigen, was für die Stadt Zürich gewinnbringend ist.

Parkplatzbilanz der Stadt Zürich

Die aktuellste Parkplatzbilanz ist aus dem Jahre 2011 (in Klammer ist die Entwicklung zum Jahre 2009).

Blaue Zone: 34166 (minus 300 Parkplätze); Weisse Zone: 14892 (minus 370 Parkplätze).

Von den weissen und blauen Zonen Parkplätzen wurden also innerhalb 2 Jahren rund 700 Einheiten abgebaut. Zu beachten gilt zudem, dass in dieser erwähnten Periode zeitgleich ein Bevölkerungswachstum stattgefunden hat. Die Entwicklung der Bevölkerungszahl und der Parkplätze verlaufen also diametral.

Auswirkungen auf Einwohner/-innen, Wirtschaft und Gewerbe

Diese Tatsache führt den Einwohner/-innen, der Wirtschaft und vor allem dem lokalen Gewerbe beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schaden zu und gefährdet Arbeitsplätze.

Gemäss einer Studie des Tiefbauamtes der Stadt Zürich wird mit jedem einzelnen Parkplatz in der Zürcher Innenstadt ein Umsatz von 670'000 Franken erzielt.

Anders gesagt schafft schon ein einziger Parkplatz in der Innenstadt je nach Marge mindestens 1 Arbeitsplatz! 

Forderungen und Ziele

Zwar ist bekannt, dass Parkplätze hin und wieder städtebaulichen Qualitätszielen geopfert werden müssen. Dies etwa im Zusammenhang mit den von den Stimmberechtigten gutgeheissenen Quartieraufwertungsmassnahmen oder dem Bau der Westtangente. Dass auf zwei aufgehobene Strassenparkplätze im Schnitt jedoch nur ein neues Parkfeld geschaffen wird, erstaunt aber sogar die SVP. Deshalb fordert die SVP vom Stadtrat und allen anderen Parteien im Interesse des Gewerbes, der Wirtschaft, der Zürcher/-innen und ganz besonders den in privaten Betrieben angestellten Arbeitnehmern: Eine sofortige Abkehr von der Parkplatz-Abbaupraxis und dem verantwortungslosen Raubzug auf Wirtschaft und Gewerbe. 

Infolge ausgedehnten und heftigen Debatten, insbesondere zum „Hotel Suff“, dies ist die Zentrale Ausnüchterungszelle der Stadt Zürich (ZAB), wird der für 27.08.2014 traktandierte Parkplatz-Vorstoss erst in der/einer nächsten Ratssitzung behandelt. 

Bei der Luxus-Ausnüchterungszelle (ZAB), deren Sinn, Zweck und Bedarf von allen Parteien anerkannt und befürwortet wurde, endete die Einigkeit bei der Finanzierungsfrage. Die SVP, mit der Ratsmehrheit (insbesondere den bürgerlichen Fraktionen) war keinenfalls bereit Kampftrinker zu subventionieren. Nun wird der Souverän entscheiden, in einer Volksabstimmung.

 

 

Wussten Sie,

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