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TV - Bericht, Tele Züri 27.09.2017:

https://www.telezueri.ch/62-show-zuerinews/19625-episode-sonntag-26-november-2017#zuerich-soll-sich-umweltbewusst-ernaehren

Die SVP mit einem NEINE zum Gegenvorschlag des Gemeinderats zur Initiative „Nachhaltige und faire Ernährung“.

Es besteht genügend Spielraum für ökologisch bewusste Ernährung, weshalb eine breite Minderheit des Gemeinderates bestehend aus SVP, FDP, AL und CVP die unnötige Ergänzung der Gemeindeordnung ablehnt.

Die Minderheit sieht keinerlei Bedarf an Vorschriften im Bereich der persönlichen Essgewohnheiten. Im Ernährungsbereich bestehen bereits heute eine Fülle von Massnahmen: Die stadteigenen Verpflegungsbetriebe achten auf ein ausgewogenes Verpflegungsangebot. So wird bei der Verpflegung in Personalrestaurants wie auch in den Alters- und Pflegezentren und Schulen generell darauf geachtet, dass möglichst saisonale Produkte aus biologischem Anbau und fairem Handel verwendet werden. Zudem gibt es bei den stadteigenen Verpflegungsbetrieben zahlreiche Initiativen, bestehende Spielräume für weitergehende, nachhaltige Ernährungsangebote zu nutzen. Die Personalrestaurants führen seit 2011 mit dem «Menü Plus» ein Angebot, welches rund 50 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht, als ein durchschnittliches „konventionelles“ Menü.

Gestützt auf den bestehenden 2000-Watt-Artikel der Gemeindeordnung fliessen bereits heute ökologische Ernährungsüberlegungen in neue Richtlinien. Im Gesundheits- und Umweltdepartement läuft seit 2014 ein Projekt zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in den eigenen Verpflegungsbetrieben. Weiter engagiert sich die Stadt im Bereich Food Waste, indem sie den „Milan Urban Food Policy Pact“ unterzeichnete. Der Vertrag steht für einen umfassenden Ansatz zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung des lokalen Ernährungssystems. Dieses wird dabei als Gesamtheit von Produktion, Verarbeitung, Transport, Konsum und Entsorgung von Nahrungsmitteln verstanden. Im Weiteren ist eine städtische Ernährungsposition in Erarbeitung, die weitere Handlungsfelder aufzeigt. In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen engagiert sie sich weiter bei Aktivitäten wie „Zürich isst“ mit 195 Veranstaltungen, an denen über 90'000 Personen aktiv teilgenommen haben. Das Thema Ernährung wird auch im Rahmen des Programms „Energieforschung Stadt Zürich“ berücksichtigt. Die Stadt ist also bereits heute sehr aktiv in Bezug auf die ökologische und nachhaltige Ernährung. Alle diese Massnahmen stützen sich auf den bestehenden Artikel der Gemeindeordnung zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft, welche auch die Drosselung des CO2-Ausstosses beinhaltet. Eine weitere Ergänzung ist schlicht überflüssig. Den Befürwortern gehen diese Bemühungen offensichtlich zu wenig weit, und sie wollen die Bevölkerung über die bestehenden Aktivitäten hinaus weiter „aufklären“ bis hin zu möglichen Vorschriften, was auf den Teller des Stadtzürchers und der Stadtzürcherin kommen darf.

 

Wussten Sie,

... dass Zürich 40`000 Ausländer/-innen einbürgern möchte ? Artikel
... dass Zürich 10 Mia. sFr. Schulden angehäuft hat ? Artikel 
... dass die Zürcher Tagesschule 2025 flächendeckend und obligatorisch sein soll ? Artikel
... dass die Schweiz per 01.01.2017 bereits 8`417`700 Einwohner/-innen zählte ? Artikel
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